Gern möchte ich nun über unseren Christoph schreiben. Bei Christoph wurde mit 2 Jahren und 6 Monaten frühkindlicher Autismus festgestellt.Später wurde dann das Asperger Syndrom festgestellt.

Die ersten Jahre waren sehr schwer. Ab seinem ersten Lebensjahr fing alles an. Christoph weinte oft ,schrie sehr oft , - in seiner Bewegung kam Christoph gar nicht vorran, anfassen durften ihn Fremde überhaupt nicht.

Nach Feststellung der Diagnose haben wir mit 7 Therapien begonnen. Musiktherapie, Ergotherapie, Frühförderung, Reittherapie, Autismusspezifische Förderung, Physioterapie nach Bobat und regelmäßige Behandlung beim Kinderneurologen.

Es war eine harte Zeit. Besonders wenn Außenstehende ihre unschönen Kommentare aussprachen: Z.B.: Das Kind hat keine Erziehung, hat mal eine Tracht Prügel verdient und so weiter. Aber mit unseren lieben Gott haben wir die Kraft bekommen, um alles zu ertragen, auch wenn es schwer war, aber die Mühe hat sich gelohnt. Heute kennen wir Christops Schwächen so wie seine Stärken. Mit Schulbegleitung konnte Christoph auf einer Regelschule eingeschult werden.

Inzwischen geht er auf eine Privatschule, wo sein Lehrer auch Erfahrung mit Autisten hat.

Seit ca. einem halben Jahr sind wir bei Inbeki, und wir als die Eltern von Christoph müssen feststellen, dass es eine sehr schöne Initiative ist. Auch wenn Christoph am Anfang sehr zurückhalten war. Ostern 2012 hatten wir ein Treffen in Latzwall (Berlin-Brandenburg) und unser Christoph fühlte sich wohl. Er hat mit anderen Kindern zusammen Karten gespielt,und hat Florian als Freund gefunden. Wir als Eltern konnten uns austauschen,Eltern und Kinder haben zusammen musiziert, auch im GD wurden einige Lieder vorgetragen, was allen viel Freude bereitete. Jedes Kind bekam ein Instrument in der Hand. Beim Schlußlied wurden auch die Kinder der Gemeinde Latzwall mit einbezogen, zusammen hatten wir alle viel Freude miteinander.

Wir als Eltern können nur sagen "Habe Dank lieber Gott für diese Initiative".